Georadar

Die geologische Analyse mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen hat bereits eine relativ lange Geschichte, insbesondere die Bodenradartechnik. Untertage wird der Abbau von Rohstoffen mittlerweile mit Hilfe von geologischen Vermessungen geplant und überwacht. Unter anderem werden Testbohrungen in Kombination mit Materialanalysen durchgeführt.

Eine andere Möglichkeit bieten Bohrlochradarsysteme. Ein innovatives System wird in der Dissertation Receiver Design for a Directional Borehole Radar System vorgestellt. Das Bohrlochradar besitzt eine Kalibrierung, um die schwachen Signale zu verbessern. Das Verfahren wurde in in der Zeitschrift Journal of Applied Geophysics, Volume 67, Issue 4, April 2009, Pages 352-360 veröffentlicht.

Die Arbeit beinhaltet den Systementwurf eines Empfangssystems für ein richtungssensitives Bohrlochradar. Die Schwerpunkte liegen in der adaptiven Empfängerelektronik und der direkten Digitalisierungmöglichkeiten im Antennenfußpunkt. Zusätzlich wird die Synchronisation mit dem Radarsender analysiert.

Die Empfangssystemelektronik ist für minimales Rauschen in den Eingangskanälen konstruiert. Diese Eigenschaft hat Parameterungenauigkeiten zur Folge, die mit der Temperatur variieren. In diesem Zusammenhang wurde ein Kalibrierverfahren entwickelt. Das Verfahren ermöglicht die Synchronisation der Empfangskanäle und die Korrektur der Messdaten.

Das realisierte Empfangssystem wurde in mehreren Schritten unter den realen Bedingungen Untertage überprüft und die Eigenschaften anhand der Messergebnisse untersucht. Die nachfolgenden Bilder bieten eine Übersicht des Einsatzgebietes.

Schachtanlage Asse II
Figure 1. Schachtanlage Asse II
Schachtanlage Asse II
Figure 2. Schachtanlage Asse II
Schachtanlage Asse II
Figure 3. Schachtanlage Asse II
Schachtanlage Asse II
Figure 4. Schachtanlage Asse II