Zeitsynchronisation

Zeitsynchronisation

Die Geschichte der Zeitzeichensender und der Zeitsynchronisation begann bereits im 19. Jahrhundert. Es wurden und werden verschiedenste Zeitsignale und Zeitcodes verwendet. Ein in Europa weit verbreiteter Zeitzeichensender ist DCF77, welcher als Referenz sowohl für Wanduhren als auch Netzwerkteilnehmer dient. Es gibt verschiedene Verfahren der Echtzeitkommunikation und Zeitsynchronisation in verteilten Netzwerken. Die Möglichkeiten umfassen unter anderem GPS-Synchronisation oder eine Abstimmung mit Zeitreferenzsignalen wie DCF77. Es gibt über hundert verschiedene Protokolle zur Echtzeitkommunikation.

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Diskrete Empfängerschaltung einer DCF77-Funkuhr

Im Verhältnis zu ihrer Benutzung ist das Betreiben von Zeitzeichendiensten aufwendig. DCF77 ist ein amplitudenmoduliertes (AM) Signal mit einer Trägerfrequenz von 77,5 kHz. Der Takt für die DCF77-Trägerfrequenz wird von drei Atomuhren geliefert, die unabhängig voneinander mit Strom versorgt werden. Das Aussenden falscher Zeitinformationen wird durch Konsistenzprüfung des Systems verhindert. Phasen- und Frequenzschwankungen sind daher eine Folge der Signalausbreitung und nicht durch den Sender bedingt. Das Signal wird vom Sendestandort Mainflingen bei Frankfurt am Main ausgesendet.

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